Vater-Sohn-Ausflug zum Wildmannlisloch war megacool!

P1040167<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-uzwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>301</div><div class='bid' style='display:none;'>8923</div><div class='usr' style='display:none;'>58</div>

Am Abend beim Znachtessen sprudelt es nur so aus unserem jüngsten 5jährigen Sohn heraus! Von Taschenlampen und Fackeln in einer Höhle war da die Rede, von einem coolen steilen Pfad, einem Schwert und König, von Bratwurst und Gumpiburg – die ganze Familie merkt. Es war auf der Selamatt ein mega spannender und schöner Tag! So spannend und intensiv, dass auf der Rückfahrt die halbe Mannschaft einschläft vor Müdigkeit.
Meike Ditthardt,
Aber mal hübsch der Reihe nach, denn am Morgen war ja um 8.30Uhr noch alles frisch und neu. Pünktlich ging es per Auto und Kirchenbus ins Toggenburgerland. Allen schlechten Wetterprognosen zum Trotz: Als wir mit der wohl schönsten Alpen-Cabrio-Expressbahn von Starkenbach hinauffuhren, brach oben die Sonne durch und beschien uns den ganzen Tag bis in den späten Nachmittag hinein! Wenn (B-) Engel reisen! Oben glitzerte der Tau als würden 1000 Sterne leuchten, einfach herrlich.
Schnell ging es zur Feuerstelle, wo Urs sich gleich daran machte, ein zünftiges Lagerfeuer herzurichten. Wir anderen machten uns derweil auf den Weg, das Wildmannlisloch zu erforschen: Eine rund 140m lange und tiefe Höhle, in der Bären und sogar Menschen gehaust haben. Vor tausenden von Jahren zum einen, aber sogar noch im 19 Jhdt., als die Starkenbacher Hirten dort oben einen verwilderten Jungen ohne Sprache aufgriffen. Mit Taschenlampe und Fackel ging es in die Höhle hinein. Ein richtiges Abenteuer. Aufgrund des letzten Regenschauers jedoch stand noch Wasser darin, so dass nicht jeder mit trockenen Füssen davon kam. Mucksmäuschenstill war es in der Höhle, als dann alle Taschenlampen aus waren, und nur die Fackel brannte und wir die spannende biblische Geschichte von David hörten, der von König Saul und seinen Soldaten verfolgt worden war und sich in einer Höhle versteckte….genau die Höhle, in der Saul am Abend ebenfalls Schutz vor der einbrechenden Dunkelheit suchte. Jetzt hatte David die Gelegenheit, sich an Saul zu rächen, doch anstatt mit dem Schwert zuzustechen, entscheidet David sich nur dafür, ein Stück vom Königsmantel abzuschneiden und Gnade walten zu lassen…
Zurück am Lagerplatz war nun die perfekte Glut zum Grillieren. Jeder legte seine Grillwurst auf, feiner Wein machte die Runde oder so manches Leckerli für die Jungs.
So gestärkt ging es über die Selamatt, Stock, Stein, Wiesen und Berg bis zur Gondel von Alt St.Johann. Zwischendurch wurde noch manche kurze Rast eingelegt, um Aussicht und Sonne zu geniessen, und natürlich wurde auch noch im Restaurant die Sonnenterasse ausgiebig genutzt. Obwohl der ein oder andere von den Jungs auf der Wanderung schon soooo müde war, dass er ein Stück auf Papas Schultern getragen werden musste, wurde auf dem Gumpischloss beim Restaurant dann wieder getobt und gesprungen! Da konnten wir Männer in Ruhe Bier und Pommes, Schorle oder Kaffee und die späte Nachmittagssonne geniessen.
Ein wunderbarer Tag. Dank an Urs Lenggenhager fürs Mitorganisieren und Grillieren, allen Fahrern sowie unserem bewährten Tour-Fotografen Jörg Glatthard sowie Urs Lenggenhager. Und Danke! auch an Gott, der Wetter, Bewahrung und eine tolle Gemeinschaft schenkte! Bis zum nächsten Mal!
Marc Ditthardt
Bereitgestellt: 08.10.2018     Besuche: 15 Monat 
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