Zwischen Himmel und Erde! Seniorenwoche Zermatt vom 10. – 15. September 17, Reisebericht

Mittwoch ( (7)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-uzwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>547</div><div class='bid' style='display:none;'>7857</div><div class='usr' style='display:none;'>32</div>

Obwohl die Wetterprognose sich im Vorfeld nicht rosig angesehen hatte: Die Sonne kam jeden Tag, und zwar gründlich. Sie setzte auch das Juwel des zermatter Panoramas jeden Tag frei: Das Matterhorn.
Christoph Baumann,
Jeden Morgen um 10 Uhr trafen wir uns denn auch „auf dem Matterhorn“: Das war der Name unseres Andachts- und Gemeinschaftsraumes im obersten Stock des Sunstar Hotels. Dessen Wände waren versehen mit viel, viel Glas, so dass wir auch von dort das Matterhorn sehen konnten. Pfarrer Christoph Baumann musste sich dann schon ziemlich Mühe geben, dass die knapp 40 Reiseteilnehmerinnen mit deren Aufmerksamkeit auch bei der Andacht waren, obwohl der Anblick des Matterhorns mit Blick aus dem Fenster lockte… .

"Zwischen „Himmel und Erde“
hiess das morgendliche Andachtsthema: Ja, wir dürfen uns freuen an jeder Herrlichkeit in der Schöpfung. Aber wir wissen auch um den Riss in dieser Schöpfung, dass es nebst herrlicher Bergwelt und Schöpfung eben auch Krieg, Gewalt, Leiden, Vergänglichkeit und Tod in dieser Welt gibt. Aber, dass das Seufzen dieser Welt ins Vorzeichen dessen gerückt ist, der uns zuverlässig zusagt, dass er diese Welt erlöst hat und diese Erlösung auch für die ganze Schöpfung durchsetzen wird dort und dann, wo und wann erfüllt sein wird, was wir jeden Sonntag beten: „Dein Reich komme!“ Und, dass sein Trost – seine Gegenwart- schon heute mit uns ist! Dies darf uns begleiten „in Freud und Leid“.

Folgende Ausflüge gestalteten unsere gemeinsame Woche: Besichtigung des Dorfmuseums „Zermattlantis“. Herr Schmid, der die Führung leitete, gab zusammen mit dem aufwändig und originell gestalteten Museum einen tiefen Einblick in die Entwicklung des Dorfes, des Tourismus, sowie in die Bergsteigergeschichte des Dorfes, v.a. in die Erstbesteigung des Matterhornes im Jahre 1847. Am Dienstag erlebten wir den ersten Höhepunkt der Woche: Ausflug auf die Ryffelalp! Am Mittwoch nahmen wir es eher ruhiger: Wir wanderten den Wanderweg für Senioren, ca. 1 Stunde lang, über dem Dorf und schliesslich durch das berühmte Winkelmattquartier, das mit seinen unzähligen, wunderschönen, ineinander verwinkelten alten Häusern und Gassen seinem Ruf mehr als gerecht wird. Am Donnerstag fuhren wir mit dem Carchauffeur Bruno Lusti talabwärts durchs Rhonetal. Mit Mittagshalt in Crans- Montana und Nachmittagshalt in dem Weinhaus Mathier zur Degustation war auch dieser Tag voll ausgefüllt. Am Freitag kamen wir nocheinmal, wie auf der Hinfahrt schon (Grimselpass) in den Genuss der atemberaubenden Passtrassen. Dieses Mal war es der Furkapass, auf dessen Passhöhe wir unser „Familienfoti“ bei beinahe eisigen Bergtemperaturen schiessen konnten.

Meinem Leiterteam und allen, die zum so erfreulichen Verlauf dieser Woche ihren Beitrag hinzugetan haben, sowie dem ganzen Personal des Hotel Sunstar sei an dieser Stelle herzlich für den grossen und so positiven Einsatz gedankt!
Herzlich
Christoph Baumann

Bereitgestellt: 28.09.2017     Besuche: 21 Monat 
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