Vater-Sohn-Angeltour 2017

P1020418<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-uzwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>301</div><div class='bid' style='display:none;'>7621</div><div class='usr' style='display:none;'>58</div>

Angelglück für ALLE!
Marc Ditthardt
Mit 5 vollbesetzten PKWs ging es am vergangenen Samstagmorgen los! Regen war im Vorfeld für den ganzen Tag gemeldet worden und wir hatten nicht nur Regenschirm, sondern auch den Hirzen fest eingeplant für das Schlechtwetter…. Doch von wegen, „Halleluja“, die Sonne schien, so dass wir bester Laune losstarten konnten. Meiningen im Voralberg, Österreich war unser diesjähriges erstes Ziel. Genauer gesagt, das Anglerparadies Güffel. Vom jungfräulichen Anfänger bis hin zum Vollprofi war alles an Bord, alle gespannt, ob denn der Ausflug auch von Erfolg gekrönt werden würde. Und tatsächlich, es dauerte keine 5 Minuten, als der erste aufgeregte Ruf ertönte und ein Fisch ans Land gezogen wurde! Und bald danach, hiess es wieder, „angebissen“. Leuchtend grosse Augen, ein strahlendes Lächeln bei Sohn und Vater, wenn mal der eine, mal der andere Erfolg hatte.
Natürlich bei solch ein grossen Mannschaft passierte auch die kuriosesten und lustigsten Dinge: Da blieb beim Auswurf mal der Schwimmer samt Haken hoch oben im Baum hängen, da kämpfte der Pfarrer wie einst der alte Mann bei Ernest Hemmingway minutenlang mit dem Fisch bis dieser schliesslich Schwimmer, Haken und Leine mit sich in die Tiefe riss und nicht wieder hergab. Oder da wunderte sich der Papa, der dem Sohn nur kurz aushelfen wollte, als seine Angel plötzlich im See einige Pirouetten drehte. Die Angel konnte schliesslich auf der anderen Uferseite herausgeholt werden – samt herrlichem Fisch!
Und natürlich war es für manche jüngeren und grösseren Jungs die versprochene Geduldsprobe, erst recht, wenn rechts und links sich immer wieder die Angel bogen. Doch schliesslich wurde alle Geduld belohnt und jeder hatte seinen Fisch im Trockenen!
Noch vor Ort wurde gewogen und waren etliche Prachtexemplare von stattlicher Grösse gefangen. Per Auto ging es dann wieder über die Grenze zurück Richtung Rorschach, wo wir bei Ankunft nicht nur eine herrliche Grillstelle direkt am Seeufer, sondern bereits ein kräftig geschürtes Feuer und ein kühles Bier, Saft vom Fass oder Limonade vorfanden. Mann, tat das gut! Vor allem als es bald schon darnach nach feinstem Grillfisch duftete, Lachsforelle mit Zitrone, Zander mit Rosmarin oder Regenbogenforellefilet mit Olivenöl in Knoblauch grilliert. Jamie Oliver & Co hätten ihre Freude gehabt. Und natürlich gab`s auch Cervelas, Kartoffelsalat, feines Nüssligebäck…einfach toll, wenn 18 Menschen zusammenlegen und mit Gutem überraschen.
Überraschung lautete dann auch das Stichwort für die kleine Seeuferandacht. Als die Freunde von Jesus völlig frustriert und müde von einer erfolglosen Fischtour nach Hause segelten, überraschte Jesus sie mit einem wärmenden Feuer, Grillfisch und seiner Gegenwart. Er meint es so gut mit uns.
Mit Frisbee und runder Lederkugel, Männergesprächen oder Jungenfreundschaften klang bei schönstem Wetter der Tag aus! Als dann auf der Heimfahrt dunkle Wolken aufzogen und erste dicke Tropfen fielen, stiessen wir nochmals ein herzhaftes Halleluja aus!
Ein herzliches Dankeschön auch an dieser Stelle nochmals Cyrill Scherer und Urs Lenggenhager für die perfekte Organisation, Jörg Glatthardt für die tollen Fotos und allen Fahrern und Mitfahrern für den herrlichen Tag! Bis zur nächsten Vater-Sohn Tour! Marc Ditthardt
Bereitgestellt: 03.06.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch