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Unterwegs mit dem Pferdeflüsterer
 Väter und Kinder waren unterwegs mit dem Pferdeflüsterer. Zeit für Gemeinschaft und Beziehung zwischen Kindern und ihren Vätern war an diesem Wochenende gross geschrieben . Am Muttertagssonntag waren dann die Mütter zu einer Muttertagsüberraschung eingeladen; zu einer Kutschenfahrt und einem Festessen!
Von Christoph Baumann, christoph.baumann@ref-uzwil.ch Go West!
Neun Väter machten sich mit ihren insgesamt 17 Kindern auf um miteinander unterwegs zu sein. Sie erlebten abenteuerliche und berührende Momente zugleich. Letztere zum Beispiel beim Pferdemarkt, an welchem die Kinder entweder alleine oder zusammen mit ihrem Vater (je nach Alter) ihr Pferd auslesen durften, auf dem sie das Indianerreiten lernen sollten. Geleitet wurde dieses Wochenende von Christoph Baumann, Jakob Möckli und Raoul Hottinger.
Indiannerreiten
Nach einer Instruktion gleich zu Beginn des Wochenendes hiess es ab in die Pferdeherde. Unter fachkundiger Anleitung von Bettina und Jakob Möckli, Pferdetrainer/ Pferdetrainerin durften alle die wollten, sich ein eigenes Pferd auslesen, auf welchem sie das Indiannerreiten lernen wollten. Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, auch nicht jedes Kindes Sache, sich mit einem so übergroßen und überstarken Freund selbständig zu machen. So konnten sich die Väter auch mit ihren Kindern zusammentun. Nach dem die Pferde ausgelesen waren, konnte es losgehen: Ohne Sattel, die Pferde in der Hand am Schopf (und das unbedingt an der richtigen Stelle) ritten wir durch die Pferdehalle und freuten uns am erreichten Erfolg.
Vielen gefiel es so sehr, dass Jakob Möckli sich veranlaßt sah, am kommenden Sonntag eine Zugabe im Indiannerreiten zu veranstalten. Zur grossen Freude aller, die es noch einmal wagten.
Loslassen und Vertrauen
In der Zwischenzeit saßen die Väter zu einer gemütlichen Runde zusammen. Ansprüche, Schwierigkeiten und Schönheit des Vaterseins konnten benannt werden und es konnte ausgetauscht werden. Was das Vatersein ausmacht, was es einem abverlangt und wieviel es einem auch gibt. Auch der Umstand, das eigene Kind soeben loslassen zu müssen (als die Kinder selbständig zum Reiten gingen) dem Sohn, der Tochter nicht ständig hinterher rennen und es nicht vor allem „bewahren“ zu können, hatte uns in dieser Runde unter anderem beschäftigt. Ebenso, dass es wichtig ist, in den Schöpfer das eigene Vertrauen zu setzen, um das Kind ins Leben ziehen und loslassen zu können.
Geländelauf ohne Ross und Wagen
Am Samstagnachmittag veranstalteten wir eine Geschicklichkeitslauf auf dem Gelände des Pferdehofes. Diesmal allerdings ohne Ross, sondern einfach so. Es war der Plausch, die Hindernisse gemeinsam (Väter und Kinder) aufzustellen und dann diesen Lauf zweimal zu absolvieren: Für die Kinder einmal ohne die Anfeuerungsrufe ihrer Väter, das zweite mal mit. Wohl ist es nicht schwer zu erraten, auf welche Seite die Zeitdifferenz zwischen den beiden Läufen ausfiel: Mit dem vertrauensfördernden „Coachung“ der Väter ging’s natürlich weit besser und schneller!
Planwagenfahren
Am Sonntag wagten wir uns an das Planwagenfahren. Natürlich brauchten wir auch dazu einen Work- Shop um uns anleiten zu lassen. Am Sonntagnachmittag unmittelbar nach dem Mittagessen hiess es dann, ab zur Liegewiese an den Husemer- See. Dort holten wir die Mütter zur Muttertagsüberraschung ab.
Marmor Stein und Eisen bricht, aber unsre Liebe nicht
Von dort aus ging es zurück zum Pferdehof. Dort begleiteten wir die Mütter inmitten in die Pferdeherde hinein und staunten über die Schönheit der Pferde. Daraufhin luden wir zum Festschmaus bei der Feuerstelle: Pita mit allerlei Zutaten, Salat, feine Saucen dazu, gemacht vom Profi- Chefkoch, dh. Papi zweier unserer Kinder, der in seinem Beruf Koch ist. Hmhhh! Das war lecker! Auch ein echtes Liebeslied an unsere Frauen und Mütter stimmten wir kräftig an: "Marmor Stein und Eisen bricht, aber unsre Liebe nicht!"
Müde aber erfüllt mit viel intensivem Erleben kehrten wir am Sonntagabend zurück nach Hause!
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